Hüttenwanderungen

Winterliche Hüttenwanderungen

In der kalten Jahreszeit verwandelt sich die Landschaft rund um Hohenschwangau in ein Winterwunderland aus Schnee und Eis. Im Antlitz der Königsschlösser und prächtiger Berge kann man hier zahlreichen winterlichen Sport- und Freizeitaktivitäten nachgehen. Besonders beliebt sind winterliche Hüttenwanderungen, die eine reizvolle Kombination aus Naturgenuss und gemütlicher Hüttenromantik bieten.

Weite weiße Flächen, schneebedeckte majestätische Berge und die märchenhaften Schlösser ganz in der Nähe – Hohenschwangau ist in den kalten Monaten ein echtes Winterparadies. Die traumhafte Landschaft hier lässt sich jetzt wunderbar beim Winterwandern erkunden und so richtig genießen. Insgesamt stehen dafür in Schwangau um die 50 Kilometer geräumter Wege zur Verfügung. Sehr schön sind gemütliche Spaziergänge um den Schwansee oder am Forggensee entlang. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich aber die Wege, die zu den urigen Berghütten in der Region führen. Winterliche Hüttentouren rund um Hohenschwangau versprechen jede Menge Spaß für Groß und Klein. Durch eine zauberhafte Schneelandschaft wandert man dabei den Berg hinauf, bevor man es sich in einer Berghütte so richtig gut gehen lässt. Dort wird man mit heißen Getränken wie Tee oder Glühwein erst mal so richtig aufgewärmt und anschließend kann man sich auf allerlei Allgäuer Köstlichkeiten wie Krautspatzen und Kaiserschmarrn freuen. Atemberaubend sind die Aussichten, die sich von einer Hütte aus auf die verschneite Allgäuer Bergwelt ergeben. Zurück ins Tal geht es bei vielen Berghütten nicht etwa zu Fuß, sondern mit dem Schlitten. Geeignete Naturrodelbahnen sind zum Beispiel an der Bleckenau, der Drehhütte und der Saloberalm vorhanden. Insbesondere Kinder werden bei den Schlittenfahrten riesigen Spaß haben, aber auch für Erwachsene ist das ein tolles Erlebnis. Einen Schlitten muss man übrigens nicht extra mitbringen; man kann ihn bei diversen Anbietern in und um Hohenschwangau, die auch Skier und Snowboards ausleihen, bekommen. Eine winterliche Hüttentour ist wirklich die perfekte Art, die schönen Seiten der kalten Jahreszeit zu genießen.

Ein sehr schönes Ziel für eine winterliche Hüttentour rund um Hohenschwangau ist die Berggaststätte Bleckenau, die sich auf 1167 Höhenmetern mitten im Naturschutzgebiet Ammergebirge befindet. Bei der Berggaststätte, die in einer herrlichen Landschaft liegt, handelt es sich um die ehemalige Jagdhütte von König Ludwig II., dem Schöpfer von Neuschwanstein. Von Hohenschwangau aus lässt sich die Bergwirtschaft Bleckenau am besten erreichen, wenn man in Richtung der Königsschlösser wandert und nahe der Bushaltestelle Marienbrücke den rechts abzweigenden Wasserwirtschaftsweg hinaufsteigt. Alternativ kann man sich auch von der Tegelbergbahn den Berg hinauf bringen lassen und dann über den Ahornreitweg zu dieser urigen Berghütte gelangen. Von der herrlichen Sonnenterrasse der Bleckenau bietet sich einem ein grandioser Ausblick über den Allgäuer Königswinkel und in den gemütlichen Gasträumen wird man mit leckeren Allgäuer Köstlichkeiten verwöhnt. Zurück kann man mit dem Schlitten auf der angrenzenden Naturrodelbahn den Berg hinab sausen – direkt auf das Märchenschloss Neuschwanstein zu. Das weltbekannte Schloss lässt sich im Anschluss natürlich auch besichtigen. Anders als im Sommer ist es im Winter nicht so überfüllt, sodass sich seine Pracht und Schönheit jetzt ohne Hektik und Gedränge genießen lässt.

Ebenfalls ein tolles Ziel für eine winterliche Hüttentour ist die Rohrkopfhütte, die sich auf halber Höhe der Tegelbergbahn auf 1320 Metern befindet. Sie lässt sich mit Alpin- oder Tourenskiern, mit Schneeschuhen und zu Fuß gut erreichen. Vom Tal aus braucht man etwa eine Stunde, um zu der Hütte zu gelangen. Auf ihrer gemütlichen Panoramaterrasse kann man einen atemberaubenden Ausblick auf die Schlösser, Berge und Seen des Allgäuer Königswinkels genießen. Natürlich gibt es auch in der Rohrkopfhütte zahlreiche kulinarische Köstlichkeiten, von regionalen Gerichten bis zur deftigen Hüttenkost. Besonders bekannt ist die Rohrkopfhütte für ihre selbstgemachten leckeren Kuchen.

Lohnenswert ist auch eine winterliche Hüttentour zur Saloberalm, die sich oberhalb des geheimnisvollen Alatsees befindet. Der Alatsee ist überregional bekannt, da er bereits mehrfach als Schauplatz bekannter Allgäu-Krimis diente. An Nordufer des malerischen Gebirgssees führt ein, im Winter geräumter Weg in etwa 40 Minuten hoch zur Saloberalm, die auf einer Höhe von 1150 Metern liegt. Alternativ gelangt man auch von Roßmoos im Füssener Ortsteil Weißensee und über den Burgenweg von Vils zu dieser schönen Berghütte. Von ihrer Sonnenterrasse bietet sich einem ein traumhafter Ausblick auf die Tannheimer Berge und die Allgäuer Alpen. Zu den Köstlichkeiten, die einem hier serviert werden, gehören gutbürgerliches Essen, bayerische Brotzeiten und hausgemachte Kuchen. Die Kinder können sich auf dem angrenzenden Spielplatz nach Herzenslust austoben. Auch bei der Saloberalm gibt es eine Naturrodelbahn, sodass man mit dem Schlitten zurück ins Tal sausen kann.

Weitere schöne Ziele für eine winterliche Hüttentour rund um Hohenschwangau sind die Drehhütte, die im Februar 2014 wieder eröffnet wird, die Buchenbergalm bei Buching, die Hündleskopfhütte oder die Vilser Alm. Eine solche Hüttentour verspricht jede Menge Spaß und bietet Winterromantik pur.

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