Wandern

Wandern rund um Hohenschwangau im Allgäu

Panoramawanderung zu den Burgruinen Hohenfreyberg und Eisenberg

Diese ca. 15,5 Kilometer lange Panoramawanderung führt zu den Burgruinen Hohenfreyberg und Eisenberg, die zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten des Allgäus zählen. Die beiden Ruinen bilden eine imposante Burgengruppe im südlichen Allgäu und gewähren spannende Eindrücke aus dem Mittelalter. Landschaftsgenuss und tolle Ausblicke auf Allgäuer und Tiroler Berge fehlen bei der reizvollen Tour natürlich auch nicht.

Lernen Sie bei dieser Panoramawanderung durch das Allgäuer Voralpenland die beiden größten Burgruinen der Region kennen und freuen Sie sich auf interessante Eindrücke aus dem Leben der Ritter und Burgfräulein. Die ca. 15,5 Kilometer lange Wanderung hält außerdem abwechslungsreiche Landschaftsimpressionen und herrliche Ausblicke auf die Berge bereit. Die Tour verläuft auf gut begehbaren Wegen und ruhigen Ortsverbindungsstraßen, aufgrund der Länge erfordert sie jedoch eine gesunde Kondition. Für sportliche Familien und fitte Senioren ist sie aber durchaus auch geeignet. Start- und Zielpunkt ist das Freibad im zu Füssen gehörenden Ort Weißensee. Sie sollten für den Ausflug etwa 5 Stunden Gehzeit einplanen.

Sie starten die Tour beim Parkplatz des Freibades und überqueren zunächst die Bundesstraße, um nach Wörth zu wandern. Hier begeben Sie sich auf einen Feldweg und marschieren weiter über Vorderegg nach Wiedmar. Am nordwestlichen Ortsende Wiedmars biegen Sie rechts auf den Thaler Weg ab, der Sie über Ober- und Unterdeusch sowie Holz nach Zell führt. In Zell passieren Sie die sehenswerte Kirche St. Moritz und gelangen am Ortsende zu dem Anstieg zu den Burgruinen. Die 1418 errichtete Burg Hohenfreyberg und die ungefähr hundert Jahre eher erbaute Burg Eisenberg bilden hier ein landschaftsdominierendes Burgenensemble, das schon von Weitem sichtbar ist. Beide Burgen wurden während des Dreißigjährigen Krieges aufgegeben und von der Tiroler Landesregierung in Brand gesetzt. Ziel der Aktion war es zu verhindern, dass die Burgen einem vorrückenden protestantischen Heer intakt in die Händen fielen. Letztlich war die Zerstörung jedoch sinnlos, da dieses Herr seine Marschrichtung änderte und nicht in die Region gelangte. Nach aufwendigen Sanierungsmaßnahmen sind beide Ruinen heute in einem guten Zustand. Sie verfügen über Aussichtsplattformen, die sich wunderbar für eine Wanderbrotzeit bei einem unvergesslichen Blick auf die Allgäuer und Tiroler Berge eignen.

Alternativ können Sie auch in der unterhalb der Ruinen gelegenen Schlossbergalm einkehren und sich bei Kaffee und Kuchen, oder einem warmen Allgäuer Gericht für den weiteren Weg stärken. Beim Spielplatz der Alm beginnt ein Wanderweg, dem Sie nach Eisenberg zur dortigen Tourist Information folgen. Hier biegen Sie rechts ab in Richtung Zell, um gleich darauf links nach Eisenberg weiterzugehen. In der Folge wandern Sie an einem Bienenhaus vorbei, unterschreiten eine Scheunenzufahrt und folgen der Beschilderung nach Unterdolden. In Unterdolden halten Sie sich rechts und marschieren auf einer verkehrsarmen Ortsverbindungsstraße bis zur Abzweigung nach Oberreuthen. Schließlich gelangen Sie über Urbental und Hubmannsegg zum Ausgangspunkt nach Weißensee zurück. Wie bei der gesamten Tour erwarten Sie auf dem letzten Streckenabschnitt abwechslungsreiche Naturimpressionen und schöne Ausblicke auf die Berge der Region.

Im Örtchen Zell befindet sich übrigens ein Burgenmuseum, das nachmittags an den Wochenenden geöffnet hat und in dem Sie interessante Hintergrundinformationen zu den Burgen bekommen. Es lohnt sich, diese reizvolle Panoramawanderung mit einem Besuch des Museums zu verbinden.


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