Bergtouren

Bergtouren rund um Hohenschwangau im Allgäu

Von Buching über den Buchenberg, das Mühlberger Älpele und die Drehhütte auf den Schwangauer Tegelberg

Rund um Hohenschwangau sind viele tolle Wanderungen in der traumhaften Allgäuer Gebirgslandschaft möglich. Eine besonders reizvolle Bergtour führt von Buching über die Buchenberg Alm, das Mühlberger Älpele und die Drehhütte auf den Schwangauer Tegelberg. Grandiose Panoramen, abwechslungsreiche Landschaftsimpressionen und urige Hütten am Wegesrand machen diese Wanderung unvergesslich.

Die hier vorgestellte Bergtour von Buching durch das Naturschutzgebiet Ammergebirge auf den Tegelberg ist ein echtes Highlight für alle Wanderfreunde mit ausreichend Kondition und etwas Trittsicherheit. Die Wanderung hält sehr schöne Landschaftseindrücke, unvergessliche Ausblicke auf das weite Voralpenland und kulinarische Genüsse in gemütlichen Hütten bereit, sodass für einen rundum gelungenen Urlaubstag gesorgt ist. Ausgangspunkt der Tour ist die Talstation der Buchenbergbahn in Buching. Es empfiehlt sich, von Hohenschwangau aus mit dem Bus nach Buching zu fahren, um hinterher vom Tegelberg direkt ins Urlaubsdomizil zurückkehren zu können. Die Wanderfreunde sollten für diese Tour, die etwa sechs Stunden in Anspruch nimmt, feste Bergschuhe anziehen und, trotz der Einkehrmöglichkeiten unterwegs, etwas Proviant mitnehmen.

Die Wanderer begeben sich bei der Talstation der Tegelbergbahn auf den sogenannten Kulturenweg, der sie in knapp einer Stunde hinauf zur Buchenberg Alm auf 1140 Metern führt. Teilweise verläuft der Weg in schmalen Serpentinen knackig bergauf, sodass hier schon ein wenig die Kondition getestet wird. Dafür begeistert die Tour aber auch von Beginn an mit tollen Landschaftseindrücken und schönen Ausblicken auf den Allgäuer Königswinkel mit seinen Schlössern, Bergen und Seen. Die täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnete Buchenberg Alm verfügt über gemütliche Stuben und eine Sonnenterrasse, und verwöhnt ihre Besucher mit hausgemachten Kuchen und Allgäuer Köstlichkeiten wie Kaiserschmarrn, Kässpatzen und Germknödel.

Frisch gestärkt geht es dann relativ gemütlich durch den Wald, oder am Waldrand entlang weiter zum Mühlberger Älpele. Die von Wiesen, auf denen im Sommer das Almvieh grast, umgebene unbewirtschaftete Alm eignet sich für eine weitere Rast, bevor der durchaus anspruchsvolle Abstieg zur Drehhütte ansteht. Die schmalen Pfade verlaufen hier stellenweise knackig steil bergab – etwas Konzentration und Trittsicherheit sind also erforderlich. Nach ungefähr zwei bis drei Stunden Gesamtwanderzeit erreichen die Wanderfreunde die Drehhütte, die am Waldrand innerhalb einer echten Postkartenkulisse steht. Auch hier gibt es natürlich allerlei Allgäuer Köstlichkeiten, die für Gaumenfreuden sorgen.

Die Tour führt in der Folge stetig bergauf zur Tegelberg-Bergstation. Wer noch eine Pause machen möchte, kann dies in der Rohrkopfhütte tun, an der die Wanderer beim Aufstieg vorbeikommen. Der Weg den Tegelberg hinauf bietet immer wieder tolle Ausblicke hinab in das Tal. Nach einer letzten Kraftanstrengung und einem moderaten Anstieg erreichen die Wanderer schließlich die Bergstation, bei der sich das Tegelberghaus und eine Panorama-Gaststätte befinden. Mit der Gondel geht es nun bequem hinab zur Talstation. Zu Fuß kehren die Wanderfreunde dann wieder in ihr Urlaubsdomizil zurück.

Wer die Tour noch erweitern will, kann beim Mühlberger Älpele auf den Gipfel des 1707 Meter hohen Schönleitenschrofen wandern. Die Gipfelbesteigung krönt eine ohnehin tolle Bergwanderung, die vielfältige Landschaftsimpressionen und Weitblicke auf das Voralpenland bereithält. Sie verspricht einen erfüllten und rundum gelungenen Ausflug in das traumhafte Allgäuer Gebirge.

 

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