Ausflugsziele

Ausflugsziele rund um Hohenschwangau im Allgäu

Das Schloss Hohenschwangau

Das Schloss Hohenschwangau, das zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten des Allgäus gehört, liegt gegenüber von Schloss Neuschwanstein in der Gemeinde Schwangau bei Füssen. Das neugotische Bauwerk diente Märchenkönig Ludwig II. und seiner Familie im 19. Jahrhundert lange als Wohnsitz und steht Besuchern heute das ganze Jahr über zur Besichtigung offen. Besonders reizvoll ist ein Ausflug zum Schloss Hohenschwangau im Winter, wenn sich die malerische Allgäuer Berglandschaft romantisch verschneit präsentiert.

Wer seinen Winterurlaub im Allgäuer Königswinkel verbringt, sollte sich nicht nur das weltberühmte Schloss Neuschwanstein anschauen, sondern auch dem Schloss Hohenschwangau einen Besuch abstatten. Hier lebte Märchenkönig Ludwig II. lange Zeit zusammen mit seinen Eltern König Maximilian II. und Königin Marie. Die unverändert erhalten gebliebene Einrichtung aus der Biedermeierzeit gewährt eine Fülle von interessanten Eindrücken aus dem Leben der Königsfamilie. Das Schloss Hohenschwangau steht für Besucher das ganze Jahr über, außer an Heiligabend, zur Besichtigung offen. Diese ist nur im Rahmen einer etwa 30-minütigen Führung möglich. Tickets dafür gibt es beim Ticket Center Hohenschwangau, von dem aus sich das Schloss in etwa 20 Minuten zu Fuß erreichen lässt. Der gemütliche Spaziergang führt durch eine zauberhafte Schneelandschaft und begeistert mit grandiosen Ausblicken auf die Allgäuer Berge und die Königsschlösser.

Schloss Hohenschwangau geht auf die Burg Schwanstein zurück, die im 12. Jahrhundert erstmalig in den Geschichtsbüchern auftaucht. Kronprinz Maximilian von Bayern, der spätere König Max II., erwarb die Ruine dieser Burg in den 30er-Jahren des 19. Jahrhunderts und ließ sie zu einem gemütlichen Wohnschloss im Stile der Neugotik umbauen. Später lebte er hier weite Teile des Jahres zusammen mit seiner Familie – seiner Frau Königin Marie und den Söhnen Ludwig II. und Otto. Nach dem Tod Maximilians im Jahre 1864 verbrachten Königin Marie und der Märchenkönig noch viel Zeit auf dem Schloss Hohenschwangau. Heute befindet es sich im Besitz des Wittelsbacher Ausgleichsfonds und gehört zu den bekanntesten und schönsten Sehenswürdigkeiten des Allgäus.

Mit seiner hübschen Architektur und der gelben Fassadenfarbe macht Schloss Hohenschwangau bereits von außen einen sehr einladenden Eindruck. Innerhalb des Schlosses erwarten die Besucher geschichtsträchtige, kunstvoll eingerichtete Räumlichkeiten und über 90 wertvolle Wandgemälde, die Motive aus der Sagen- und Märchenwelt sowie der Geschichte des Schlosses darstellen und sich zu einem harmonischem Ganzen zusammenfügen. Der größte Raum von Schloss Hohenschwangau ist der Festsaal, auch Heldensaal genannt, der sich auf der Königsetage befindet und von wunderschönen Gemälden geschmückt wird, welche die Wikina Sage erzählen. Beeindruckend ist auch das Tassozimmer, das Schlafzimmer der Könige, mit seinem in der Decke integrierten beleuchtbaren Sternenhimmel. Aber auch das orientalisch eingerichtete Orientzimmer, das Königin Marie als Schlafraum diente und zum Gedenken an eine Türkeireise Maximilians gestaltet wurde, oder das Hohenstaufenzimmer, das Ludwig II. und sein Vater als Ankleidezimmer nutzten, sind überaus sehenswert und bieten zahlreiche Eindrücke aus dem Leben der Königsfamilie.

Nach dem Winterausflug zum Schloss Hohenschwangau kann man natürlich auch noch das Märchenschloss Neuschwanstein anschauen, das jedes Jahr an die 2 Millionen Menschen mit seiner Pracht in ehrfurchtsvolles Staunen versetzt. Wer dann noch mehr über die bayerische Königsfamilie und ihre Schlösser erfahren will, sollte im Museum der Bayerischen Könige am Ufer des Alpsees vorbeischauen.

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